„What day is it?“ asked Pooh.
„It’s today,“ squeaked Piglet.
„My favorite day.“
a.a. milne
Über siebzig Produktionen… über 150 Projekte als Sprecherin…
München, Rom, Köln, Berlin, New York….
Das steht in meiner Vita.
Woran ich mich erinnere, steht dort nicht.
we do not remember days, we remember moments
An ein Frühjahr in Hamburg zum Beispiel. Ich war zwölf.
Meine Mutter, bei der ich aufwuchs, und mein Vater, beide Schauspieler, waren von meinem Plan, es auch zu werden, nicht begeistert.
So ging ich heimlich zu einem Casting, ausgeschrieben in der Zeitschrift GONG.
Nur meine Großmutter wusste Bescheid.
Aufgeflogen ist es, als ich die Rolle bekam.
Zwölf Jahre alt, schulfrei, ein paar Wochen Hamburg.
Danach: Neid, Hänseleien und noch mehr Aussenseiter-Dasein.
Doch die Erfahrung, die Menschen und das Drehen:
Dort fing mein Leben an.
WAS MEINE MOMENTE SIND
- Natur. Wind, Weite, Wasser, Berge. Ein Meer oder ein See, in dem ich schwimmen kann. Draußen sein, egal bei welchem Wetter
- Menschen. Freunde. Gute Gespräche. Gemeinsames Lachen, Weinen, Schweigen. Ein Lagerfeuer. Musizieren, singen, Gitarre spielen. Ein langer Skat- oder Pokerabend. Überhaupt: Spielen. Fast egal was
- Und dann wieder: Alleine sein. Auszeiten nur mit mir selbst. Ich brauche und ich genieße sie
- Tiere! Das Schnurren einer Katze. Das Fell eines Hundes. Der Geruch von Pferden. Einen Esel als besten Freund
- Ein Sommergewitter. Regen auf schrägem Hausdach. Wolkengebilde am Himmel
- Musik, Bücher, gute Filme, Reisen, Neues entdecken, dazulernen, lieben, inspirieren und inspiriert werden
-
Autofahren. Die Straße, die Landschaft, dieses Gefühl von beweglicher Freiheit.
Eine Überlandfahrt auf dem MotorradEinfach hören, sehen, fühlen, riechen.
Was für Geschenke und Möglichkeiten auf dieser, unserer Erde.
WAS MICH BEWEGT UND BERÜHRT
Echte Begegnungen
Begegnungen und Gespräche, in denen nichts gespielt wird.
Momente, in denen jemand plötzlich weicher wird, klarer, gelöster.
Wenn ein Mensch merkt, dass er einfach nur er selbst sein kann (und soll)
und sich dadurch grösser, liebenswerter und freier fühlt.
Menschen, die sich trauen, wirklich da zu sein.
Ich mag keine glatten Fassaden.
Ich mag das Echte. Das Eckige. Das Lebendige.
Das, was nicht perfekt ist, aber wahr.
Vielleicht suche (und finde) ich in allem dasselbe:
